Indische Gewürze

indische gewIndische Gewürze sind bekannt für ihren aromatischen Duft, einen vollmundigen Geschmack und eine angenehme Schärfe. Wer sich für fremdländische Gerichte interessiert, wird bei der indischen Küche auf ganz besondere Geschmackserlebnisse treffen.

Indien, das Land der tausend Gewürze

Indische Gewürze sind unheimlich vielfältig und abwechslungsreich. In kaum einem anderen Land wird so kräftig und differenziert gewürzt wie in Indien. Würzig bedeutet hier nicht immer scharf, jedoch sehr häufig. Die Besonderheit liegt vor allem in der Kombination. Italienische Gewürze werden beispielsweise auch einzeln eingesetzt, während indische Gewürze in einer umfassenden Komposition aus drei, fünf oder zehn Komponenten daher kommen. Dem entsprechen vielseitig und vollmundig schmecken auch die Gerichte. Gewürzt wird in Indien so ziemlich alles. Egal ob Kardamom im Milchreis, Curry im Omelett oder Zimt im Tee: In indischen Gerichten darf das gewisse Etwas nicht fehlen.

Klassiker der indischen Gewürzküche

Indische und arabische Gewürze ähneln sich ziemlich stark, da sie maßgeblich voneinander beeinflusst wurden. Doch was zeichnet aromatische indische Gewürze aus? Zu den drei bekanntesten zählen in jedem Fall Koriandersamen, Kardamom und Ingwer. Doch auch Chili, Kreuzkümmel, Kurkuma und Senfsamen gehören in die indische Küche. Für Europäer sind indische Gewürze nicht nur weitestgehend unbekannt sondern auch fremdartig im Geschmack. Während einige die Geschmacksexplosion im Gaumen genießen, können andere der starken Würze nichts abgewinnen. Die indische Küche ist in jedem Fall gewöhnungsbedürftig. Wer sich vorsichtig an das indische Kochen wagen möchte, der ist mit den drei Klassikern bestens bedient.
Kardamom kann beispielsweise wunderbar für süße und fruchtige Speisen, als auch für Teemischungen verwendet werden. Er ist sehr aromatisch, leicht scharf und mit einer frischen Note versehen. Hierzu passt wiederum Ingwer, der frisch, fruchtig und scharf zugleich schmeckt. Er kann sowohl getrocknet, als auch frisch gerieben verwendet werden. Koriander ist wiederum besonders bei Fleischgerichten beliebt. Vegetarier verwenden ihn hingegen für Linsen oder Kichererbsen Gerichte. Der würzige und warme Geschmack passt zu alle herzhaften Speisen.

Eine Wohltat für die Verdauung

Orientalische Gewürze wirken allesamt sehr verdauungsfördernd. Dafür sind nicht nur Chili und Cayennepfeffer verantwortlich, sondern die reiche Kombinationen aus vielen verschiedenen Gewürzen. Menschen mit Verdauungsproblemen oder einem trägen Magen werden indische Gewürze aufgrund ihrer Wirkung hoch schätzen. Sie halten das Verdauungsfeuer im Lot und regen den Appetit an. Alleine schon die Zubereitung verströmt einen köstlichen Duft und aktiviert die Verdauungssäfte. Denn indische Gewürze werden traditionellerweise ins heiße Öl gegeben und einige Minuten angeröstet. Dadurch entwickeln sie erst ihr volles Aroma und den intensiven Geschmack. Indische Gewürze sind eine willkommene Abwechslung für experimentierfreudige Köche oder Genießer der orientalischen Küche.

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