Indische Gewürzmischung

Indische Gewürzmischung – Gewürzwunder informiert über Geschmack, Herkunft und Anwendung von Indische GewürzmischungEine bekannte indische Gewürzmischung ist die Curry Gewürzmischung. Das Wort Curry wird von der tamilischen Bezeichnung „karhi“ abgeleitet. In der Zeit, als in Indien noch die Rajas regierten, verstand man darunter alle Gerichte, die mit einer Soße zubereitet wurden. Händler und Soldaten, die als erste Europäer Gefallen an den kräftig gewürzten indischen Speisen fanden, wollten den durch die indische Gewürzmischung bedingten eigenen Geschmack in die Küchen ihrer Heimat mitnehmen.

Eine indische Gewürzmischung in Pulverform eignete sich dafür auch aus Haltbarkeitsgründen hervorragend. Heute erfreuen sich fertig gemischte Currypulver größter Beliebtheit. Eine indische Gewürzmischung besteht aus einer Vielzahl von Gewürzen, die je nach Zusammenstellung unterschiedliche Regionen Indiens repräsentieren und aufgrund der mannigfachen Variationen den Küchenalltag mit überraschenden Geschmackserlebnissen bereichern.

Angepasst an die jeweiligen klimatischen Verhältnisse auf dem großen Subkontinent wird in den heißeren Gegenden Indiens eine schärfere indische Gewürzmischung mit einem höheren Anteil an feurigen Chillies bevorzugt, in den kühleren nördlichen Gebieten enthält die indische Gewürzmischung meist aromatisch-warme Bestandteile. Das richtige Mischungsverhältnis der verschiedenen Zutaten für eine indische Gewürzmischung wird allerdings vor allem durch den eigenen Geschmack bestimmt.

Klassische Bestandteile eines Currypulvers sind rote Chilischoten, Korianderkörner, Kreuzkümmelsamen, Bockshornkleesamen, Senfkörner, Pfefferkörner, Kurkuma und Ingwer. Eine indische Gewürzmischung aus Südindien wie das Sambaar-Pulver mit einem angenehmen nussigen Aroma enthält zudem noch Urdbohnen, Schälerbsen und Mungobohnen. Das Pulver eignet sich hervorragend für das Verfeinern von Gemüse- und Linsengerichten, Eintöpfen oder auch würzigen Brühen. Eine Masala Gewürzmischung wird als Pulver oder als Paste zubereitet. Diese indische Gewürzmischung gibt es als milde oder duftende und auch als schärfere Variante.

Das indische Wort „garam“ bedeutet warm, die bekannte indische Gewürzmischung Garam Masala entspricht in der Übersetzung dem Begriff warme oder heiße Gewürze. Diese aus Nordindien stammende indische Gewürzmischung wird im Gegensatz zu anderen Masalas traditionell erst am Ende der Zubereitung über fertige Speisen gestreut, um den Gerichten ein zartes Aroma zu verleihen, kann aber auch mitgekocht werden. Obstsalate aus frischen Früchten wie Bananen, Papayas und Äpfeln erhalten durch die Verwendung von Chat Masala ein unvergleichliches pikant-säuerliches Aroma.

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